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Interior- & Küchentrends 2026: Was Mailand jetzt prägt

Highlights von der EuroCucina & Salone del Mobile

Die Salone del Mobile und die EuroCucina 2026 haben einmal mehr gezeigt, wohin sich Interior Design entwickelt: Räume werden ganzheitlicher gedacht, Funktionen treten in den Hintergrund und Gestaltung gewinnt an emotionaler Tiefe.

Was sich in Mailand klar abzeichnete, ist kein isolierter Küchentrend – sondern eine Entwicklung, die den gesamten Wohnraum betrifft. Materialien, Farben und Formen greifen ineinander, Übergänge verschwimmen und Gestaltung wird zunehmend architektonisch gedacht.

Unser Trendreport fasst die wichtigsten Strömungen zusammen – und zeigt, wie sie sich im Alltag wiederfinden lassen. 

1. Farbe als verbindendes Element im Raum

Die Farbwelt wird intensiver und zugleich harmonischer. Kräftige Töne wie Grün, Blau oder Rot/Orange werden gezielt eingesetzt und mit warmen Neutralen wie Beige, Braun oder Creme kombiniert. Metallische Nuancen in Champagner und Bronze setzen elegante Akzente.  

Der internationale Trend bestätigt: Farbe wird wieder als bewusstes Gestaltungsmittel eingesetzt – nicht nur punktuell, sondern als verbindendes Element über verschiedene Wohnbereiche hinweg. 

Was das bedeutet: Wohnräume wirken persönlicher und individueller. Statt einzelner Highlights entstehen durchgängige Farbkonzepte, die Küche, Wohnen und Essen visuell miteinander verbinden.

„Moderne Einbauküche mit warmen Holzfronten und leuchtend gelben Schrankelementen, integriertem Backofen und offenen Regalen mit Geschirr.“
Schmaler Hochschrank mit offenem Regalelement in grauer Ausführung, dekoriert mit Keramik und Glasobjekten neben einer Zimmerpflanze
Detail eines modernen Küchenmöbels mit spiegelnder Front und heller Arbeitsplatte vor dunkler Holzrückwand und indirekter Beleuchtung
Moderne Einbauküche mit beigen Fronten und integrierter Beleuchtung, Hochschränken mit Einbaugeräten sowie Person im Raum im Messeumfeld
Detailansicht einer Spüle mit geschwungener Armatur vor Holzrückwand und farbigem Becken in warmem Orangeton

Hettich Perspektive:

Je stärker Räume gestalterisch gedacht werden, desto wichtiger wird die Integration von Funktion. Beschläge und Bewegungslösungen treten optisch in den Hintergrund und unterstützen die Klarheit des Designs. 

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Kücheninsel mit integriertem Eckregal in grauer Ausführung und dekorativen Keramikvasen, umgeben von modernen Küchenmöbeln im Messeumfeld

2. Materialien: Kontraste mit Charakter

Materialität war eines der stärksten Themen in Mailand. Besonders präsent:

  • Ausdrucksstarker Naturstein  
  • Edelstahl und Leder als hochwertige Akzente  
  • Ruhige, natürliche Holzoberflächen  
  • Strukturiertes und transluzentes Glas  

Der Trend geht klar in Richtung bewusster Materialkombinationen: rau trifft glatt, matt trifft glänzend, warm trifft kühl. 

Was das bedeutet: Materialien übernehmen eine emotionale Funktion. Sie prägen die Atmosphäre eines Raumes und machen Design spürbar.

Offenes Eckelement mit geschwungener Front und integrierten Regalböden in dunklem Küchendesign, teilweise ausgezogen zur Präsentation von Stauraum
Küchenschublade mit hochwertiger Innenorganisation und Holzeinteilung unter Naturstein-Arbeitsplatte, teilweise ausgezogen
Detail einer gepolsterten Möbelfront mit heller Lederoptik und integrierter Griffnut in Holzoptik mit sichtbarer Naht
Holzfront mit vertikaler Maserung und integrierten, durchgehenden Griffleisten in abgestimmter Holzoptik

Hettich Perspektive:

Hochwertige Materialien entfalten ihre Wirkung besonders dann, wenn Funktionalität perfekt integriert ist – leise, präzise und zuverlässig im Hintergrund. 

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Geöffnete Küchenschublade mit beleuchtetem Innenraum und strukturierten Organisationselementen aus Holz und Metall

3. Oberflächen & Details: Reduktion mit Tiefe

Die Gestaltung wird ruhiger, aber differenzierter:

  • Kombination aus matten und glänzenden Flächen  
  • Neue, subtile Texturen statt klassischer Dekore  
  • Einsatz von getöntem Glas und Spiegeln  
  • Reduzierte, oft integrierte Griffkonzepte  

Internationale Trends zeigen ebenfalls: Details werden gezielter eingesetzt und stärker inszeniert, statt rein funktional zu sein. 

Was das bedeutet: Weniger visuelle Unruhe, dafür mehr Qualität im Detail.

Rundes Eckschrank-Element mit lamellenartiger Front und integriertem Regal, geöffnet zur Präsentation von Geschirr und Stauraumlösungen
Sideboard mit glänzenden, abgerundeten Fronten in neutralem Farbton, dekoriert mit Vasen im modernen Wohnumfeld
Aufsatzwaschbecken aus transparentem Material in warmem Farbton mit schlanker Armatur auf Naturstein-Oberfläche
Holzverkleidung mit vertikaler Struktur und integrierten, rahmenartigen Fronten als gestalterisches Wand- und Möbelelement

Hettich Perspektive:

Ob grifflos oder bewusst gestaltet – Beschlaglösungen werden Teil des Designkonzepts und ermöglichen genau die gewünschte Balance aus Funktion und Ästhetik. 

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Kücheninsel mit großflächiger Steinfront und integriertem Kochfeld, Person öffnet grifflosen Auszug im Messeumfeld

4. Formensprache: Weiche Linien, fließende Übergänge

Ein klarer Wandel zeigt sich in der Formensprache:

  • Rundungen und weiche Kanten  
  • Überstehende Fronten  
  • Einsatz von Rahmen- und Struktur-Elementen  

Diese Entwicklung ist nicht auf die Küche beschränkt – sie zieht sich durch Möbel, Architektur und Interior Design insgesamt. 

Was das bedeutet: Räume wirken einladender, wohnlicher und weniger technisch.

Modernes Möbelmodul mit abgerundeten Kanten und Marmoroptik-Oberfläche, dekoriert mit Vase, Buch und Schale in stilvollem Wohnambiente
Geöffnete Küchenschublade mit Holzeinteilung und integrierter Beleuchtung unter Stein-Arbeitsplatte mit Küchengeräten im Hintergrund

Hettich Perspektive:

Neue Formen stellen neue Anforderungen an Bewegungsabläufe und Konstruktionen – präzise Technik sorgt dafür, dass Design und Funktion nahtlos zusammenarbeiten. 

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5. Wenn Funktion Teil der Architektur wird

Die Planung von Wohnräumen wird zunehmend architektonischer gedacht. Auffällig in Mailand waren:

  • Extra breite Fronten und Elemente
  • Deckenhohe Strukturen
  • Großzügige, ruhige Raumaufteilungen
  • Vollintegrierte Lösungen und verdeckte Funktionen
  • Nahtlose Übergänge zwischen Möbel, Küche und Wohnraum 

Technik und Funktion treten dabei optisch immer stärker in den Hintergrund. Geräte, Stauraum und Anwendungen werden so integriert, dass ein klares, harmonisches Gesamtbild entsteht.

Was das bedeutet:
Räume wirken ruhiger, hochwertiger und wie aus einem Guss. Küche, Living und Architektur verschmelzen zunehmend zu einem ganzheitlichen Wohnkonzept. Erfahren Sie mehr über Spaces2Architecture von Hettich

Wohnbereich mit raumhohem Holzregal und beleuchteten Ablagen hinter Esstisch und designorientierter Pendelleuchte

Hettich Perspektive:

Große Formate und neue Raumkonzepte erfordern leistungsfähige Beschlaglösungen, die Stabilität, Komfort und Design gleichermaßen unterstützen. 

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Hochschrank mit großen Frontflächen und integrierten, beleuchteten Nischenregalen in modernem Küchendesign im Messeumfeld

Fazit: Ganzheitliches Wohnen als Leitidee

Die Trends aus Mailand zeigen eine klare Richtung: Design wird emotionaler, Räume werden ganzheitlicher und Funktion integriert sich zunehmend unsichtbar in die Gestaltung. Es geht nicht mehr um einzelne Möbelstücke oder Räume – sondern um ein stimmiges Gesamtkonzept.

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