Treppe als Stauraumwunder
Effiziente Nutzung des „toten“ Raums unter der Treppe als Stauraum. Insbesondere in kleinen Wohnungen/Häusern schafft der Bereich unter der Treppe zusätzlichen Stauraum.
Stauraum unter der Treppe clever nutzen
Der Flur heißt uns jeden Tag willkommen – und muss dabei ganz schön viel leisten: Jacken, Schuhe, Taschen und allerlei Kleinigkeiten brauchen ihren Platz. Fehlt es an Stauraum, wirkt der Eingangsbereich deshalb schnell unordentlich. Die gute Nachricht: Unter der Treppe steckt mehr Potenzial, als man auf den ersten Blick vermutet. Ein maßgefertigter Treppenschrank verwandelt die Nische in einen großzügigen und einfach erreichbaren Stauraum. So lässt sich die Schräge unter der Treppe sinnvoll ausnutzen, ohne zusätzliche Wohnfläche zu beanspruchen.
Den Treppenschrank passend zum Alltag aufteilen
Bevor Maße und Materialien feststehen, hilft eine einfache Frage: Was soll hier eigentlich untergebracht werden? Unter den ersten, niedrigen Stufen bieten sich kompakte Fächer oder Schubkästen für Schuhe, Taschen und Accessoires an. Das Schubkastensystem ArciTech ist in unterschiedlichen Höhen und Tiefen planbar und ermöglicht dadurch eine sinnvolle Gliederung des vorhandenen Raums. Der ausziehbare Hochcontainer Big Org@Tower bietet innen reichlich Platz und schafft weitere Ordnung. Hinter der Falttür direkt nebenan reicht die Höhe dann schon für eine Kleiderstange zum Verstauen von langen Jacken oder größeren Gegenständen. Boxen und Ordner kommen auf Einlegeböden unter. Jede Zone übernimmt damit eine passende Aufgabe; häufig Benötigtes ist jederzeit schnell erreichbar.
Vollauszüge bringen Wichtiges ganz nach vorn
Die Tiefe unter der Treppe ist ein echter Gewinn – vorausgesetzt, der Inhalt bleibt bequem erreichbar. Ausziehbare Schuhablagen, Schubkästen und ein ausziehbarer Hochcontainer holen sogar Dinge aus dem hinteren Bereich mühelos nach vorn. Mit der Actro Führung gleiten die Auszüge ruhig und gleichmäßig. Hohe oder flexibel genutzte Fächer lassen sich gut mit Dreh- oder Falttüren ausstatten. Als platzsparend erweist sich das Falttürsystem WingLine L. Bei den Drehtüren ermöglicht das Topfscharnier Sensys mit integrierter Dämpfung ein sanftes und leises Schließen – gerade im viel genutzten Flur ein kleines Komfortdetail mit spürbarer Wirkung. Entscheidend ist die passende Kombination: Auszüge nehmen kleinere Alltagsbegleiter auf, hinter den höheren Möbeltüren finden die Garderobe und größere Gegenstände Platz. Übersicht und ein aufgeräumter Eindruck stellen sich so fast von selbst ein.
Ruhige Fronten für einen großzügigen Eindruck
Viel Stauraum im Flur ist schön. Noch überzeugender wird die Lösung, wenn der Eingangsbereich dadurch auch optisch ansprechend gestaltet bleibt. Hinter den geschlossenen, grifflosen Fronten verschwinden Schuhe, Taschen und Co. diskret, den, zugleich wird der Inhalt so vor Staub bewahrt. Das gleichmäßige Fugenbild lässt die verschiedenen Elemente als eine großzügige Fläche wirken. Für mehr Wohnlichkeit können einzelne Fronten das Holz der Treppenstufen aufgreifen oder eine dezente Akzentfarbe ins Spiel bringen. Besonders harmonisch erscheint das Ergebnis, wenn Treppe und maßgefertigte Nischenlösungen als gemeinsames Konzept geplant werden.
Treppenschrank nach Maß sorgfältig planen
Keine Treppennische gleicht der anderen: Wände, Böden und Schrägen sind selten vollkommen rechtwinklig. Breite, Tiefe und verfügbare Höhe sollten deshalb an mehreren Stellen gemessen werden. Sockelleisten, Schalter, Leitungen und Revisionsöffnungen gehören ebenfalls auf die Planungsliste. Prüfen Sie außerdem die Öffnungswege: Weder Türen noch Auszüge dürfen mit der Eingangstür oder dem Laufweg kollidieren. Bei wenig Platz vor dem Schrank bietet das Falttürsystem WingLine L eine praktische Alternative zu weit ausschwenkenden Drehtüren. Die Fronten falten sich platzsparend zur Seite und öffnen den Blick großzügig auf den Schrankinhalt. Eine Skizze der Nische sowie eine Liste der später verstauten Dinge bilden eine gute Grundlage für die Aufteilung. Sind Veränderungen an der Treppenkonstruktion vorgesehen, sollten tragende Bauteile vorab fachlich geprüft werden.
Designideen von Hettich
Ein gut geplanter Treppenunterschrank führt eindrucksvoll vor Augen, wie gut Architektur und Möbeldesign zusammenspielen. Schuhe, Jacken und Alltagsgegenstände verschwinden hinter einer ruhigen Front. Freie Laufwege und klare Flächen verleihen dem gesamten Eingangsbereich sofort eine entspannte, einladende Atmosphäre. Damit wird aus einer ungenutzten Schräge eine clever durchdachte Garderobenlösung unter der Treppe.
Weitere Impulse zur Nutzung des Raums unter der Treppe zeigt Hettich mit den Cosy Stairs und im Flexible Apartment.
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