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NRW-Ministerin Christa Thoben zu Gast bei Hettich

Unternehmergespräch in Kirchlengern

 
Die Wirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen, Christa Thoben, besichtigte anlässlich des im Rahmen der Zukunftsinitiative der Möbelindustrie in Nordrhein-Westfalen (ZiMiT) veranstalteten Branchengesprächs am 9. Februar 2007 Ausstellung, Fertigung und Ausbildungszentrum der Firma Hettich in Kirchlengern. Im Gespräch mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Andreas Hettich zeigte sie sich beeindruckt von der Stärke des international aufgestellten Unternehmens, von der auf den privaten Gebrauchsnutzen ausgerichteten Technik sowie von dem hohen Ausbildungsniveau, das Hettich seinen rund 130 Auszubildenden vermittelt.

Als Gastgeber berichtete Dr. Andreas Hettich den teilnehmenden Geschäftsführern und Betriebsräten der Holz- und Möbelindustrie sowie Repräsentanten des Ministeriums und der Bezirksregierung Detmold über die positive Entwicklung des Unternehmens.

Mit 36 Niederlassungen und Vertretungen in rund 100 Ländern der Welt zählt Hettich zu den internationalen Marktführern für Möbelbeschläge. Mit einem deutlichen Bekenntnis zum deutschen Standort wies Dr. Hettich auf die eigenen Fertigungsstätten im Ausland hin. „Die Fabriken in der Tschechischen Republik und in Spanien stehen in einem Verbund mit den deutschen Fertigungsstätten“, sagte Dr. Hettich und fügte hinzu: „Wenn wir nicht Teile unserer Fertigung in diese Länder ausgelagert hätten, wären hier in Deutschland Arbeitsplätze gefährdet." Die Fertigungsstandorte in den USA, Brasilien, Russland und China würden dagegen nur zur Versorgung der regionalen Märkte dienen, erläuterte Dr. Hettich.
Mit ihrem Engagement für qualifizierte Ausbildungsplätze fand Ministerin Thoben in Dr. Andreas Hettich einen offenen Gesprächspartner. „Eine fundierte und zukunftsgerichtete Ausbildung ist für uns kein Lippenbekenntnis, sondern eine überlebensnotwendige Investition“, erklärte Dr. Hettich bei der Vorstellung des Ausbildungszentrums.

Beim Rundgang durch das Ausbildungszentrum erhielten die Gäste Einblicke in die hier geschaffenen Ausbildungsstrukturen, die sich an den neuesten technologischen und organisatorischen Standards der jeweiligen Berufsbilder ausrichten und Theorie und Praxis optimal verzahnen. Mit modernsten Technologien, wie zum Beispiel dem Einsatz von Robotern, können die Auszubildenden Produktionsprojekte direkt umsetzen. Hans Riepe, verantwortlich für die technische Ausbildung in Kirchlengern, betonte vor den Gästen die wertschöpfenden Tätigkeiten, an denen jeder Auszubildende von Beginn an beteiligt ist, um den Wert seiner Arbeit schätzen zu lernen. Die Gäste erfuhren, dass der Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen darüber hinaus eine zentrale Rolle zufällt.

Christa Thoben dankte Dr. Hettich für die interessanten Einblicke in ein mittelständisches Familienunternehmen, das sich zu einem Global Player entwickelt habe und gleichzeitig den deutschen Standort weiter stärke. Thoben: „Die Kraft der nordrhein-westfälischen Wirtschaft dokumentiert sich immer wieder an herausragenden Unternehmen, die es verstehen, ihre Heimatverbundenheit mit den Weltmärkten zu verzahnen.“


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