6 Hettich und Umwelt: verantwortlich handeln, aktiv schützen, innovativ denken. Hettich übernimmt Verantwortung für die Welt in der wir leben. Dieses Bewusstsein prägt unser konsequent gelebtes Umwelt- management. Dafür ist bereits seit vielen Jahren unser Umwelt- referent für die gesamte Unternehmensgruppe persönlich verant- wortlich. Zusätzlich wurde für jede Produktionsstätte ein eigener Umweltausschuss etabliert. Gesetzliche Bestimmungen verstehen wir als Mindestanforderungen. Darüber hinaus setzen wir an bedeutsamen Standorten die strenge EMAS-Richtlinie um. Und wir treiben Entwicklungen voran, mit denen in Zukunft die Einsparung von Rohstoffen noch besser gelingt und notwendige Nachhaltig- keitsbemühungen unterstützt werden. Hettich Standard für Produktinhaltsstoffe Hettich untermauert sein Engagement durch die Einhaltung eines internen Standards für Produktinhaltsstoffe. Dieser stellt sicher, dass jedes Produkt von der Herstellung bis zur Entsorgung alle umweltrelevanten Anforderungen einhält. Produkte von Hettich sind langlebig. Entsprechend anspruchsvoll und vorausschauend formuliert sind unsere Standards, die auch die Einhaltung internati- onaler Gesetze sicherstellen. Damit schaffen wir die Voraussetzung für eine verlässliche, weltweite Vermarktung von Möbeln. Hettich Umweltmanagement Bereits 1996 begann Hettich mit der Einführung wirkungsvoller Umweltmanagementsysteme nach der strengen EMAS-Verord- nung (aktuell: EG-Verordnung Nr. 761/2001, einschließlich EN ISO 14.001/2004). Hierdurch erreichen wir nicht nur eine umfassende Erhöhung der Umweltleistung, sondern auch ein hohes Maß an Sicherheit, welches nicht zuletzt auch unseren Kunden zugute kommt. Daher verlangen wir auch von unseren Lieferanten die Einhaltung der erforderlichen Mindeststandards in den Bereichen Umwelt, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Soziales. Die erzielten Ergebnisse im Produktbereich Auszugsführungen und Schubkastensysteme am Standort Kirchlengern stehen beispielhaft für den hohen Wirkungsgrad der Maßnahmen und unsere unermüdlichen Bestrebungen, Worten auch nachweislich Taten folgen zu lassen: Erzielte Umweltentlastungen zwischen 1997 und 2008: Spezifischer Wasserverbrauch: 56 Prozent Spezifischer Stromverbrauch: 21 Prozent Spezifischer Wärmeverbrauch: 84 Prozent Spezifische CO 2 -Emissionen: 29 Prozent